Meditative Trauma- und Trauerbegleitung

Wege durch die Trauer
  • von der anfänglichen Erstarrung durch den Schock,
  • über die aufbrechenden Emotionen wie Wut, Zorn, Angst, Ruhelosigkeit, verbunden mit Schlafstörungen, Schuldgefühlen und Schuldsuche
  • hin zum Suchen und Finden des Geliebten
im Miteinander aufarbeiten der ungelösten Probleme, im Aufbau einer neuen Art der Beziehung, die so zur Weiterentwicklung auf beiden Seiten führt.

Ich bin eine Kerze, meine Flamme brennt hoch,
das Wachs sich verflüssigend.
Ich sehe es, erkenne darin die traumatischen
Erfahrungen meiner Kindheit.

Mit 16 Jahren, 1972, meine Flucht aus der ehemaligen DDR. Hoffnung, alles hinter sich lassen zu können und die Erkenntnis, dass keine Grenze und noch so viele Kilometer den Schmerz tilgen können, den wir in uns tragen.

(Angelika: mein Sohn Christian starb 1995)

Dein Tod tiefster Schmerz, so unsagbar, so fassungslos.
Alles in mir ein Schrei nach Dir.
Meine Kerze bekommt Risse, das Wachs ergießt sich.
Ich halte nichts mehr auf, lass' es zu.

Es brennt, es fließt,
bis alles sich ergießt,
aus mir.


Woher kommt das leichte Ziehen in meinem Herzen?
Ist es noch der Schmerz, die Trauer, die Wut?
Ich schau' zurück, doch ohne Zorn.
Dieses feine Gefühl, letzte Erinnerung,
um abzuschliessen.



Siehe auch Durchgaben von Verstorbenen.
Siehe auch Ausbildung in Medialität - Spiritualität - Heilen.