Durchgaben von Verstorbenen:

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"Die Erinnerung ist die Tür zu Dir,
die Liebe öffnet sie.
Ich trete ein und treffe dich."
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"Ich liebe Dich“ hat er gesagt,
letzte Worte, letzter Blick.
Die Antwort, die ich nicht gewagt,
lässt mich verzweifelt hier zurück.
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"Nicht der Schmerz, den ich hinterließ, nein,
das Gute, das entstanden durch mein Dasein,
daran denkt".
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Ich hab’ mich selbst entschieden,
so zu sein,
so zu gehen,
den Weg auf meine Art zu verstehen.
Nichts hält mich auf,
das darf nicht sein.
Bin selbstbewusst und könnt’ doch schrei’n.
Darum,
weil niemand mich versteht,
der diesen Weg nicht geht.
Hab’s mit Rechtfertigung versucht vor mir.
Versteh’ ich mich?
Möchte gut sein,
hab’s damit versucht,
mit allem und jetzt.
Ich gehe meinen Weg,
auch wenn niemand ihn versteht.
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Eines muss Euch klar sein:
Ist die Angst vor dem Übergang nicht transformiert,
so besteht sie noch eine Weile, bis sie überwunden ist mit Hilfe derer,
die uns zur Seite stehen.
Den Himmel zu erreichen, wie es sich viele nach dem Tod erträumen,
ist erst möglich, wenn wir uns den wahren Gesetzen stellen,
die anders als zu Lebzeiten gedacht sich zeigen.
Wer sich starr und unbeugsam zeigt, muss den Prozess als schmerzhaft empfinden.
Doch wer in der Lage ist, sich den Gegebenheiten und Neuerungen zu stellen,
wird recht leicht seinen Himmel erreichen.
Das Gleiche gilt fürs Leben.

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Nichts hält mehr auf als Normen,
an die man sich hält.
Nichts kann mehr begrenzen
als Vorstellungen und Grundsätze.

Geist ist frei und geht den Weg
aller Möglichkeiten


Die Tugendhaften
Im Leben den schmalen Grat
der Tugend nicht verlassend,
immer im Blick.

Im Tod erkannt:
Das Leben vergeudet, denn die Starre
blickt nicht vor- noch seitwärts,
noch zurück.

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© gechannelt durch Angelika Meyer